Über uns
Unser Verein wurde im Jahr 1884 gegründet und im Jahr 1990 neu konstituiert. Damals wie heute ist der Zweck des Vereins, im Ort Kunst und Kultur zu fördern, die Denkmale zu schützen und zu pflegen und die Woltersdorfer Geschichte erlebbar zu machen und vor Vergessenheit zu bewahren.
Die Mitglieder des Vereins betreuen ehrenamtlich den Aussichtsturm, das Heimatmuseum und die Gedenkorte. Zur Ortsgeschichte geben Vereinsmitglieder die Woltersdorfer Hefte und andere Publikationen heraus, näheres finden Sie unter Vereinsliteratur.
Die Gründungsgeschichte
Am 13., 20. und 27. September 1884 fanden sich zwölf Männer im Gasthaus Interlaken — zwischen Bauersee und Kalksee gelegen — zusammen, um Vorgespräche zur Gründung und Satzungsberatung des Verschönerungsvereins zu führen. Es waren fast alles Berliner, die ihre Sommerwohnung in Woltersdorf hatten, die an den Wochenenden der Großstadt Berlin den Rücken kehrten, um hier die Ruhe und Schönheit der Natur zu genießen.
Am 20. September 1884 wurde auf der Vorstandsitzung der „Verschönerungsverein zu Woltersdorf, Woltersdorfer Schleuse und Woltersdorfer Kietz“ gegründet.
Die Gründungsversammlung am 27. September nahm das vorgelegte Statut an, im Juli 1900 erhielt der Verein den Namen „Verschönerungsverein Kranichsberg e.V.“.
Der Verein und sein Anliegen wurden
in der Öffentlichkeit akzeptiert.
Er bekam Unterstützung auch von anderen Vereinen, so zum Beispiel vom bestehenden Gesangverein „Lyra“, der in der Schleusengegend Konzerte zu Gunsten des Verschönerungsvereins veranstaltete.
In den Folgejahren war der Verein ehrenamtlich sehr aktiv.
So ließ er 1886 den ersten Aussichtsturm auf dem Kranichsberg bauen, die Teufelsbrücke und einen Pavillon errichten.
1913 ließ Max Staab Findlinge von seinem Acker zum Kirchplatz transportieren, die dem im Jahr 1884 gegründeten Verschönerungsverein gestiftet wurden, der größte Stein erhielt eine Bronzeplatte mit Bild von Kaiser Wilhelm II. anlässlich seines 25-jährigen Regierungsjubiläums und eine entsprechende Inschrift.
Diese Tafel wurde zu DDR-Zeiten entfernt.
Im Jahr 1993 erhält der Kaiserstein eine neue Tafel mit folgender Inschrift:
Text: Gisela Schuldt, WVV; Quellen: Festschrift 50 Jahre WVV, Heft 3 Woltersdorfer Hefte und Woltersdorfer Nachrichten 2/93 vom 23-01.93
Wenn Sie mehr über die Vereinsgeschichte erfahren möchten, lesen Sie bitte aus der Reihe Woltersdorfer Hefte die Nr 3: „Am Anfang stand die Ruhebank“ von Marianne Liebermann u. Hannelore Bugge.

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